Lexikon

Osteoporose

Osteoporose (im Volksmund Knochenschwund) ist eine progressive Skeletterkrankung, die in verschiedene Stadien eingeteilt werden kann. Typisch bei der Osteoporose sind die verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur. Dadurch sind die Knochen schwächer und sie brechen leichter. Häufige Brüche kommen an den Wirbelkörpern, der Hüfte oder den Handgelenken vor.

Stadien der Osteoporose

  • Stadium 0, Osteopenie: Knochenmineralgehalt vermindert
    (-1,0 bis -2,5), keine Frakturen.
  • Stadium 1, Klinische Osteoporose: Knochenmineralgehalt vermindert (mehr als -2,5), keine Frakturen.
  • Stadium 2, Manifeste Osteoporose: Knochenmineralgehalt vermindert, bis zu drei Wirbelfrakturen, die ohne Trauma aufgetreten sind.
  • Stadium 3, fortgeschrittene Osteoporose: Knochenmineralgehalt vermindert, zahlreiche Wirbelbrüche, oft zusätzlich auch Frakturen anderer Knochen.

Osteoporose an sich ist nicht schmerzhaft, jedoch macht die verminderte Knochendichte die Knochen, insbesondere die Wirbelkörper, brüchig und nachgiebiger. Je weiter fortgeschritten die Osteoporose ist, desto weniger belastbar sind die Knochen und das Risiko für Brüche steigt an.

Die Wirbelbrüche, die daraus resultierende eingesunkene Haltung und damit verbundene Verspannung der Muskulatur sowie die veränderten Gelenkbelastungen können starke Schmerzen verursachen.

Der Entstehung sowie dem Fortschreiten der Osteoporose kann zum Teil entgegen gewirkt werden. Prophylaktisch ist eine ausgewogene Ernährung, regelmässige Bewegung und funktionelle Beanspruchung der Knochen mittels Gewichthebetraining und speziell ausgearbeitetem Trainingsprogramm wirken der Osteoporose entgegen und können den Knochen wieder widerstandsfähiger machen.